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Less Food Waste – meine Tipps um unnötige Lebensmittelabfälle zu vermeiden

Laut einer WWF Studie landen rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich in unserem Müll – in einer Sekunde werfen wir im Schnitt 313kg Essen weg! Das ist doch erschreckend, nicht wahr? Während wir Lebensmittel verschwenden, bekommen viele auf der Welt nichts und müssen hungern. Für mich ist das eine schreckliche Vorstellung. Laut der Studie sind von den 18 Millionen Tonnen weggeworfenen Lebensmittel, rund 10 Millionen Tonnen vermeidbar – also Zeit daran etwas zu ändern!

Das Thema Lebensmittelverschwendung bzw -rettung liegt mir sehr am Herzen, weshalb ich in dem heutigen Beitrag meine Tipps zur Vermeidung unnötiger Lebensmittelabfälle mit euch teile 🙂

MHD ≠ Ablaufdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum, das auf den Verpackungen aufgedruckt ist, ist kein Ablaufdatum! Es sagt aus, dass das Produkt mindestens bis dahin haltbar ist, d.h. man kann es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch noch danach essen. Vor allem bei pflanzlichen Lebensmitteln muss man sich da gar keine Sorgen machen – ungeöffneten Sojajoghurt zum Beispiel kann man durchaus auch noch mehrere Wochen danach genießen. Einfach an den Lebensmitteln riechen bevor man sie in die Tonne wirft!

 

Größere Portionen kochen

Wenn man nur für eine Person kocht, bleiben meist Gemüsereste oder angebrochene Dosen übrig. Deshalb ruhig die ganze Portions-Menge zubereiten und das übrig gebliebene Essen im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält es sich bestimmt zwei, drei Tage 🙂 Und wenn ihr wie ich keine Lust habt das selbe Essen mehrmals hintereinander zu essen, kann es ja immer ein bisschen abwandeln – z.B. andere Beilagen verwenden oder noch andere Zutaten zufügen. Bei der Resteverwertung könnt ihr eurer Kreativität echt freien Lauf lassen und am Ende entdeckt ihr vielleicht sogar noch eine Geschmackskombination für euch, auf die ihr ansonsten nie gekommen wärt 😀

 

Reste einfrieren

Falls ihr Essensreste aus einem Grund mal nicht vollständig aufbrauchen könnt, könnt ihr diese auch einfach einfrieren und irgendwann anders erwärmen. Das ist auch super praktisch, wenn ihr mal keine Zeit zum Kochen habt und schnell etwas zum Essen braucht. Der Tipp gilt übrigens nicht nur für Reste. Wenn ich noch Obst und Gemüse da habe, das schnell aufgebraucht werden muss, schneide ich es meistens klein und lege es in die Gefriertruhe. Das Obst verwende ich dann meistens für Smoothie Bowls oder Kompotts und das Gemüse kann man super für Gemüsepfannen oder Curries verwenden. Auch Fleischersatzprodukte wie Tofu, Tempeh, Falafel usw. kann man problemlos einfrieren 🙂

Essen vorplanen

Wenn man völlig planlos in den Supermarkt geht, nimmt man häufig viel zu viel mit und am Ende braucht man es gar nicht. Daher empfehle ich euch am Wochenende euer Essen für die kommende Woche immer vorzuplanen. So könnt ihr gezielt die Lebensmittel kaufen, die ihr für diese Gerichte braucht und spart dadurch auch noch Geld!

 

Schnell verderbliche Lebensmittel frisch kaufen

Ein weiterer Einkauf-Tipp ist es schnell verderbliche Lebensmittel wie z.B. Beeren oder Salat immer für den Tag, an dem ihr diese braucht, frisch zu kaufen und dann schnell zu verbrauchen. Lieber öfter einkaufen gehen, als einmal viel. Und wenn ihr doch noch zu viel Obst und Gemüse da habt, könnt ihr es ja, wie bereits schon erwähnt, einfach einfrieren 🙂

 

Auf die richtige Lagerung achten

Auch die Lagerung von Lebensmitteln spielt bei der Haltbarkeit natürlich eine große Rolle! Geöffneter Joghurt, Soßen u.ä. unbedingt in den Kühlschrank stellen und bei Obst und Gemüse macht ihr euch am besten im Internet schlau, wie man es am besten lagert. Kartoffeln z.B. sollte man an einem kühlen und trockenen Ort lagern – so halten sie sich durchaus mehrere Monate.

Rezepte abändern

Das mache ich wirklich total oft, wenn ich Rezepte ausprobieren möchte, für die ich allerdings nicht alles da habe. Meistens würde es sich nämlich nicht lohnen, sich die Zutaten extra für ein Rezept zu kaufen. Für fast alles findet ihr einen Ersatz, z.B. könnt ihr statt Limette, Zitrone verwenden oder Chilipulver anstelle einer scharfen Soße nehmen.

 

Essen spenden (Tafeln)

Überschüssige Lebensmittelreste können auch an Tafeln gespendet werden. Wenn man dies als Privatperson tun möchte, kann man sich an die Tafeln vor Ort wenden. Damit hilft man gleichzeitig bedürftigen Menschen, die sich Essen nicht leisten können.

 

Etepetete

Letzteres möchte ich euch Etepetete vorstellen. Viel Obst und Gemüse wird aufgrund von Schönheitsfehlern aussortiert und einfach weggeworfen, denn in den Supermärkten dürfen nur perfekt aussehende Lebensmittel verkauft werden – völlig bescheuert, oder? Das Aussehen sagt doch gar nichts über die Qualität der Produkte aus! Etepetete verschickt Boxen mit genau diesem Obst und Gemüse, das gegen die Norm verstößt. Die Lebensmittel werden frisch vom Feld CO₂-neutal an euch verschickt und stammen aus nachhaltigem Anbau. Ich finde das Konzept wirklich so so toll und ist meiner Meinung nach etwas, das man auf jeden Fall unterstützen sollte. Wenn ihr selbst Obst- und Gemüse vor dem Wegwerfen retten wollt, bekommt ihr bei der Bestellung eurer ersten Box mit meinem Code ‚becca5‘ 5€ Rabatt 🙂 Hier geht es direkt zum Shop. (*Werbung)

Diese Birnen wären aufgrund ihrer Schönheitsfehler in der Tonne gelandet!

Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch mit dem Thema Lebensmittelverschwendung vertraut gemacht und ich konnte euch dazu motivieren, meine Tipps in die Tat umzusetzen! Gerne könnt ihr mir auch eure eigene Meinung dazu oder weitere Tipps in die Kommentare schreiben 🙂

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